Herren können aufsteigen Damen steigen aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga ab

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Aufstieg in die Oberliga ist möglich

Golf: Herren des Golf Club Hetzenhof können zu Hause Meister werden in der Landesliga – Damen steigen aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga ab

Auf der einen Seite herrschte große Freude nach dem vorletzten Spieltag, auf der anderen Seite war natürlich Enttäuschung in den Gesichtern zu sehen. Die Herren des Golf Club Hetzenhof gewannen in Reutlingen souverän und können am Sonntag, 5. August, beim Heimspieltag den Aufstieg in die Oberliga aus eigener Kraft realisieren. Die Damen sind in Hof Hausen aus der 2. Bundesliga zwar in die Regionalliga abgestiegen, doch der Teamgeist ist so groß, dass man beim Heimspieltag den Zuschauern zeigen möchte, wohin der der Weg in der kommenden Runde gehen soll.

Von Jörg Hinderberger

Mit +41 Brutto über Par gewann der Golf Club Hetzenhof mit Trainer Harald Ruoss den vierten Spieltag beim Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl. Besonders die Rückkehr von Maximilian Bauer machte sich bemerkbar. Mit -1 gelang Max Bauer die beste Runde aller Teilnehmer. Aber auch Benedikt Rißel (+2), Daniel Schadhauser (+4), Simon Haas (+7), Patrick Riedel (+9), Peter Fallabeck (+9), Christian Ohmstedt (+11) und Moritz Müller (+16) zeigten nun ihre Klasse. „Wir haben es am letzten Spieltag vor den heimischen Fans in der eigenen Hand, den Aufstieg zu realisieren. Ich bin stolz auf meine Männer. Wir hatten endlich auch wieder eine sehr gute Mannschaftsstärke“, erklärt Coach Harald Ruoss. Der direkte Konkurrent GC Schloss Langenstein wurde mit +64 Brutto über Par nur Vierter. Somit liegt Langenstein (268) nur noch knapp vor dem Hetzenhof (269). Am 5. August reicht jedoch ein Heimsieg für den Golf Club Hetzenhof, um Meister in der Landesliga zu werden.

Die Damen des Golf Club Hetzenhof konnten den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht erreichen. Am 4. Spieltag spielten die jungen Hetzenhof-Damen zwar gutes Golf und verbesserten sich auch, aber die Konkurrenz in der 2. Bundesliga Mitte war erneut besser. Die Enttäuschung über den Abstieg in die Regionalliga war in den Gesichtern der Hetzenhof-Spielerinnen zu sehen, doch der Blick richtet sich schon wieder nach vorne. Beim Heimspieltag am 5. August will die Mannschaft allen zeigen, dass der Teamgeist groß ist. Vielleicht gelingt den Damen eine Überraschung mit einem Top-Ergebnis. Für die Damen des GC Hetzenhof spielten: Patricia Isabel Schmidt, Sabrina Schmidt, Katharina Rösch, Lisa Kunz, Selina Budde und Franziska Rösch. „Für alle, die an den Spieltagen dabei sind, ist klar, warum wir sehr stolz auf uns sind. Wir sind inzwischen zu einem supertollen Team zusammengewachsen. Jede Spielerin kämpft für das Team und steckt sämtliche persönlichen Belange zurück. Das kann jemand, der nur auf die Ergebnisliste schaut, sicherlich nicht nachvollziehen, aber alle, die uns einmal begleitet haben, wissen, dass zu einem Spieltag in der 2. Bundesliga ein bisschen mehr gehört als zu einer normalen 18-Loch-Runde. Ohne Euch: unsere treuen Fans, Begleiter, Eltern, Caddys könnten wir diese Spieltage so nicht meistern. Unsere Mitstreiter fahren diese Saison zu jedem Spieltag maximal 30 Minuten und fürchten sich das ganze Jahr davor, wie wohl der Spieltag wird, an dem sie eine halbe Weltreise machen, bis sie am GC Hetzenhof sind. Das machen wir die ganze Saison“, berichtet Carina Kunz, Kapitänin der Damen des GC Hetzenhof. 

Damen-Coach Marco Müntnich sagt: "Ganz unabhängig davon, dass wir mit Abstand das höchste Teamhandicap in unserer Gruppe hatten, sind wir natürlich zunächst mal enttäuscht, dass wir die 2. Bundesliga nicht halten können. Wir haben vier Jahre dafür gearbeitet diese Liga zu erreichen und nun gehen wir zurück auf Los. Das ist zunächst mal Stand der Dinge, wenn man die Tabelle anschaut. Taucht man ein bisschen tiefer in die Mannschaft ein, sehe ich viele Dinge, die mir persönlich viel Freude machen und mich positiv in die Zukunft schauen lassen. Nicht zuletzt die guten Vierer zeigen, dass die Mannschaft lebt und die Mädels bereit sind alles zu geben, ganz unabhängig von der Ausgangssituation. Es geht ab sofort darum, in diesem Jahr möglichst viel Erfahrung zu sammeln und sich individuell im Rahmen des DGL-Formats weiter zu entwickeln, so dass der Wiederaufstieg möglichst direkt realisiert werden kann. Außerdem haben wir mit der BWMM im Oktober und den DMM der Mädchen noch zwei weitere Wettbewerbe, die wir positiv gestalten wollen. Das Jahr ist noch lange nicht rum - wir geben weiter alles und freuen uns auf viele Besucher beim Heimspiel in rot und schwarz."

Joerg Hinderberger / 23.07.2018

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